UNGARN-TIERHILFE. Wir helfen denen, die sich nicht selber helfen können!
AKTUELL 3.12.2010 Wieder neue Fotos (vor allem von Bundi)
http://picasaweb.google.com/K9Beaker/ActionImSchnee?feat=content_notification#5546072201047822082
AKTUELL 30. November 2010 Wieder ein Foto von Bundi und den Brüdern beim Treffen. Bitte auf nachfolgenden Link klicken!
http://picasaweb.google.com/K9Beaker/Bundi#5545303109224552610
Aktuell 2010-10-17: Ist das nicht einfach herrlich???? DANKE BERND und BÄRBEL für dieses tolle Fotoalbum!!! http://picasaweb.google.de/K9Beaker/Bundi#5529035773968279138
Aktuell 2. Oktober 2010 Hunde-Brüder Treffen bei Bernd und Bärbel! Einfach Klasse wie sich Füles (jetzt Banjo) entwickelt hat. Bundi ist der Schatten von Bernd – wohin Bernd ging, da ging auch Bundi hin. Aber Bundi stieg zu Banjo ins Auto und kuschelte sich ganz fest an ihn (siehe Bild) danach fasste Banjo Vertrauen und wagte sich aus dem Auto. Bernd, Bärbel und Lisi habt vielen Dank für all Eure Bemühungen, Geduld und Zuwendung!
Das war schon ein ganz anderer Füles, bzw. Banyo heisst er nun.
Erst wollte Banyo nicht aussteigen, aber dann...
... ist er mittendrin statt nur dabei.
Toll wie Banyo sich gemacht hat.
Aktuell 29.09.2010: Heute war wieder Badetag, Bundi hatte richtig Spaß!
|
Hier wiedermal einige Fotos von Füles.
|
|
|
|
AKTUELL: 20. September 2010: auf der Pflegestelle bei Lisi und Lutz:
Der Füles ist heute schon viel sicherer Geräuschen und Menschen gegenüber. Am Besten nähert sich die Sissi an - was ich mir gedacht habe.
Maleika ist eher abweisend bisher. In der Nacht hat er einige Male herzzerreißend geheult. Ich hätte ihn ja so gerne schon geknuddelt, aber das wird wohl noch ein paar Tage dauern. Manchmal kommt er schwanzwedelnd auf mich zu - da fällt ihm im letzten Augenblick dann ein, daß er ja eigentlich Angst hat. Nun steht die große Hundehütte fast vor meiner Tür, vielleicht mag er sie ja als Rückzug. Dort steht erstmal auch seine Futterschüssel. Mal sehen, daß wir morgen ein paar Fotos machen können. Ich bin heilfroh, daß der Regen aufgehört hat!
AKTUELL: 18. September 2010: ENDLICH IST AUCH FÜLES NICHT MEHR ALLEIN!
Heute war ein Freudentag! Zuerst konnten wir die zwei Beagle, Béla und Bella glücklich auf die Reise schicken (und wie wir soeben erfahren, um 18.30 Uhr, sind sie auch gut angekommen und übergeben worden). Mehr zu Béla und Bella in Bälde, auf der eigenen Seite von den beiden Beagles!!
Dann sollte der Tag auch für Füles glücklich enden! Anstatt morgen, lieber heute, das „schöne” Wetter nutzen (es hat mal grad nicht geregnet) trafen wir uns bei Henrietta, mit Bernd und Bärbel, Lothar und Ulrike. Füles musste überzeugt werden, dass er heute zu Lisi und Lutz gehen darf. Das war nicht so einfach! Erst als Bundi, sein Bruder hinzugezogen wurde, lockerte Füles etwas auf und Bernd gelang es, ihn dann nach ca. einer Stunder auf den Armen ins Auto zu tragen. Bundi sprang schon wie ganz selbstverständlich in seine Box – als ob er Füles zeigen wollte "so geht das"! Obwohl er erst seit dem 13. September bei Bernd in Pflege ist.
Unterwegs trafen wir uns mit Lisi und fuhren zu ihr nach Hause! Ein kleines Malheur im Auto bei Füles, aber das ist verständlich, die vielen Kurven!Dann bei Lisi liess er die ersten Ängste fallen und traute sich schon sehr in unsere Nähe, ein bisschen Verwirrung als wir dann, nach einer netten Runde, mit Bundi im Schlepptau, halt eben doch, gehen mussten. Wir sind nun gespannt was uns Lisi und Lutz berichten, wie er die erste Nacht überstanden hat.
Danke allen, die heute dabei waren, all denen, die es mit uns so weit gebracht haben, dass alle Drei an Plätzen sind, wo wir wissen, dass es Ihnen gut geht. Nun muss "nur" noch der passende Endplatz für Füles gefunden werden!!
Füles noch auf Distanz mit Bernd |
Füles kommt näher – Bernd hat Bundi dabei |
Bernd und Bärbel bereiten das Halsband für Füles vor |
Füles ist drin – jetzt springt gleich Bundi |
Da gabs viel zu sehen und zu schnüffeln, Füles immer nahe bei Bundi |
Das geht doch schon ganz gut!! Im Bild noch Lotta (ehemals Luna), die Lothar und Ulrike in ihre "alte" Heimat begleitet hat |
Danke Lisi und Lutz!! Toll, dass Füles jetzt auf Pflege bei Euch sein kann. "Gute Besserung" für Deinen Fuss!" |
|
Bernd schreibt:
Hallo Andrea,
zu Bundi kann ich nur sagen, der überrascht micht total. Abgesehen davon, dass es ein wunderschöner Hund ist, verhält er sich "fast" schon normal. Er hängt sich voll an mich dran. Er bleibt nicht wie Balu in einer Ecke liegen, sondern verfolgt mich wie ein Schatten auf jeden Schritt. Er ist schon so zutraulich, dass überrascht uns alle.
Er ist jetzt komplett durchgebürstet, spazieren gehen ist auch gut. Er macht sein Geschäft und sucht dann schon das Auto. Damit hat er keinen Stress.
PS. Den Bundi gebe ich nur weiter, wenn ich etwas im Freundeskreis finde. Sonst bleibt er bei uns.
Lieben Gruss, Bernd
|
|
|
|
|
|
Aktuell Sonntag, 22. August 2010: Balu ist gut in Dortmund angekommen. Die Fahrt dauerte 11 1/2 Stunden. Natürlich hat er gesabbert, aber sonst ging es. Wir haben erst mal alle geschlafen. Jetzt schaut sich Balu ein wenig um und später kommt sein hoffentlich neues Frauchen.
Wie es dann weitergeht schreibe ich später.
|
|
Der letzte Tag für Balu in Ungarn war wieder sehr aufregend. Spaziergang zum Balaton durch Balatongyörök. Dann zu Klaus, wo ich noch kurz in den Pool gegangen bin. Natürlich war Balau dabei. Dann haben wir noch ein Foto am Szép Kilato gemacht. Anschließend hat sich Balu von seiner Freundin Gina verabschiedet, wie man auf den nachfolgenden Fotos auch wieder sehen kann.
Ich melde mich wieder aus Dortmund
Viele Grüße Bernd & Bärbel.
|
|
|
|
Hallo Andrea,
Laura die hier auch in Urlaub ist, hat sich sehr um Cäsar gekümmert. Wir haben dann überlegt, dass er sein altes Leben vergessen sollte.
Daher habe ich Laura gebeten ihm einen neuen Namen zu geben. Sie hat sich dann für den Namen BALU entschieden.
So rufen wir ihn jetzt, auf Cäsar hat er auch nicht wirklich reagiert.
Einziges Problem das Autofahren, selbst kleine Strecken verträgt Balu nicht.
Alles andere steigert sich von Tag zu Tag zum Guten. Balu schläft Nachts in einem Zwinger. Gegen Morgen hole ich ihn ins Haus. Er freut sich, wedelt mit der Route, kommt mir entgegen, leckt meine Hände, läßt sich knuddeln. Dann im Haus frage ich ihn immer ob wir schon "Jo Barat" (gute Freunde) sind.
Heute Morgen hat er mir gleich beide Pfoten entgegengehalten und er saß wie ein Känguru vor mir.
Wir gehen spazieren und Balu entdeckt diesen Planeten. Erst gingen wir mit einem Geschirr, dort wo wir abseits von Straßen sind, kann ich ihn nun am Halsband führen.
Er fängt an zu spielen, nimmt Stöckchen auf, zerrt an einem alten Socken. Er bekommt Selbstvertrauen. Wilma und Tom sind absolut lieb zu ihm und er schaut sich ab wie sie reagieren und dann probiert er es auch. Es sind halt so die kleinen Dinge, die uns viel Freude machen. Er kommt auf mich zu und ich muss ihm nicht mehr entgegen gehen. Gestern Abend suchte er unsere Nähe und legte sich nicht irgendwo im Garten hin, sondern bei uns.
Laura, Maya, Michael, alle geben ihm Zuwendung.
Gestern waren wir in Gyenesdiás am Grillplatz und im Steinbruch.Er hat natürlich noch wenig Kondition, braucht dann Pausen, aber die Koordination wird auch immer besser. Nun, schau Dir das Morgen mal selber an, Du wirst Deine Freude haben.
Gruss Bernd und alle anderen
|
|
|
|
|
|
Hallo Andrea,
heute haben wir schon viel Dank erfahren von Cäsar. Dieser Hund muss ein gutes zu Hause finden! Die Liebe die man ihm schenkt zahlt er 1000x zurück.
Den ersten Tag in einer für ihn "neuen Welt" hat er gemeistert.
Zunächst waren wir froh, dass er Futter annimmt. Dann habe ich ihn nach zwei Tagen auf den Arm nehmen können.
Heute habe ich ihn dadurch in mein Auto tragen können und ihm ein kleines Stück seines neuen Lebens gezeigt.
Er hat Wilma und Tom kennen gelernt. Kein Problem mit anderen Hunden!!!
Die schönsten Momente waren aber, dass er obwohl von Menschen misshandelt, absolut zuverlässig ist und Kinder liebt. Laura, oben links, die zum ersten mal in Ungarn Urlaub macht, hat den besten Zugang zu ihm. Bence aus Balatongyörök hat ungarisch mit ihm gesprochen und Cäsar schenkte ihm sofort Zutraulichkeit. Wer diesen Hund bekommt kann sich glücklich schätzen, mit diesem Hund noch viele glückliche Momente erleben zu dürfen. Mir liegt der Bundi und Füles noch sehr am Herzen. Es sind Geschwister und sie sind wie Cäsar.
Ich wünschte ich öönnte auch nur einen von ihnen behalten, aber das geht noch nicht. Für Bundi könnte ich ab September eine Pflegestelle bieten und ihn wie Cäsar mit nach Dortmund nehmen.
Dann werde ich sicher auch für ihn ein neues zu Hause finden.
Laura möchte, das Cäsar auch Morgen noch bei uns bleibt und dann werde ich ihn nächste Woche noch einmal bei Bundi und Füles lassen.
Die letzten Tage unseres Urlaubes kann er dann wieder mit uns verbringen, bevor er nach Dortmund fährt.
Ich muss mein Auto noch umbauen und ich brauche auch eine Transportbox.
Wundere Dich nicht, wenn wir mit Cäsar in Hevis spazieren gehen und Dich besuchen.
Lieben Gruss von Cäsar und alllen seinen Fans!!!!
|
Hier die Informationen von Bernd:
Hallo Andrea,Morgen früh fahren wir wieder hin und machen weiter. Dann will ich bald Cäsar einmal mitnehmen. Bis zur Fahrt nach Deutschland wird es wohl gelingen genug Vertrauen aufzubauen.
Die Hunde sind sehr lieb. Auch wenn ich ihnen in der "sicheren" Hütte nahe kam, werden sie nicht zu Angstbeißern.
Die Ereignisse überstürzen sich!!!
AKTUELL: 5. August 2010! Aus der Sicht von Füles: Heute Nachmittag kam wieder Besuch! Ich habe mich gleich mal in die Hütte verkrochen und nur die Nasenspitze rausgehalten, mein Bruder Bundi stand mit dem Hintern in der Hütte und mit den Vorder-Beinen ausserhalb – nur mein großer Bruder Caesar wagte sich komplett raus vor die Hütte, auf den Vorplatz. DA KAM DOCH TATSÄCHLICH EIN MANN auf uns zu!
Zitter!!!! – aber was tut er denn, er setzt sich ins Gras und knistert mit einer Tüte und streckt Caesar was vor die Nase... Der hat's gut! Sitzt in der vordersten Reihe und erwischt das erste Leckerli!!! Nach nur wenigen Minuten stehen wir alle etwas näher bei Bernd und seinen Leckerlis!!! Zwar noch schreckhaft, aber doch schon viel besser im Verhalten. Wir müssen eben noch etwas üben – vor allem mit Leckerlis geht das gut.
Wir haben auch gemerkt, dass der Mann, der da Bernd heißt, und sein Freund, gar nicht übel sind. Gibt es denn auch nette Männer? Denn unser alter Besitzer war genau das Gegenteil. Deshalb brauchen wir eben Zeit und dringend ein NEUES LIEBEVOLLES ZUHAUSE.
DANKE DIR BERND UND DEINEM KOLLEGEN, FÜR DIE 100 Euro zugunsten unserer Pensionskosten bei Henrietta!!!!
|
|
|
|
|
|
AKTUELL: 4. August: Heute war ich mit Vera bei Caesar, Bundi und Füles!!! WER ist Vera??? Vera ist "unsere Hundeflüstererin"!!1 Sie hat sich spontan, nach meinem Aufruf gemeldet und sagte: Ich wÜrde gerne eine Arbeit Übernehmen – vielleicht Hunde pflegen? Da blitzte es mir durch den Kopf! Die Drei brauchen dringend so viel Kontakt wie mÖglich! Und so sind wir heute zu den Dreien gefahren – und Vera hat sich gleich ihrer "Aufgabe" gewidmet – und sie hat das wunderbar gemacht. Die Bilder sprechen für sich! Ich bin ganz sicher, dass Vera Erfolg haben wird! HAB HERZLICHEN DANK VERA.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AKTUELL: Dienstag, 20. Juli: Besuch bei den Dreien: Leider sind die Drei zwar frei und laufen herum – sind jedoch wahnsinnig scheu. Es scheint als würden sie niemandem trauen. Wen wundert's nach all dem Erlebten. Ich werde jedoch weiterhin Besuche machen – und ich denke das beste ist mal eine Woche in Ruhe lassen, damit sie merken, dass sie nichts mehr zu befürchten haben. <(p>
Man müsste die Drei separieren können – ihr Rudelverhalten ist extrem – sie "klammern" sich aneinander – und wenn einer Angst hat, dann haben die anderen es auch! Leider ist die Pension in Karmacs nicht umsonst! Bitte helfen Sie uns die 2.000 Forint am Tag aufzutreiben, damit wir diesen Hunden eine Chance geben können!
AKTUELL: DIE GESCHICHTE VON BUNDI – CAESAR – und FÜLES – bis heute: Samstag, 17. Juli – 12.30 Uhr
Ich möchte Gedanken und Erlebnisse niederschreiben zu diesen drei wunderschönen Junghunden:
Zur Erklärung im nachfolgenden Text: Vera ist unsere Katzenmutter – und Nachbarin des Tyrannen, der nicht nur Hunde, sondern auch seine Frau mal schlägt.
Als mir mitgeteilt wurde, dass die drei Junghunde auf einen Pflegeplatz aufgenommen würden - waren Vera und ich – überglücklich. Was für eine fantastische Wende im Schicksal dieser drei armen, geschlagenen, getretenen und misshandelten Rüden. Aufgewachsen in einem Betonzwinger – auf engstem Raum, ohne Baum, ohne Wiese ohne Zuwendung. Außer, wenn Vera zu ihnen hinüber ging, um ihnen anständiges Futter zu bringen – und sie mit lieben Worten zu trösten und immer wieder mit dem Versprechen – "ich hole Euch da raus!"
Was hat mich Vera 2 Monate lang immer wieder gebeten zu helfen…. Wie denn? Wo denn? Meine Mittel und Möglichkeiten sind beschränkt! Dann jedoch wendete sich das Blatt und ein Pflegeplatz wurde uns angeboten. Wir vereinbarten den Termin der Kastration, Impfung, Entwurmung, Chip/Pass... die drei Hunde sollten nach diesem Eingriff am Dienstag, 13. Juli auf den Pflegeplatz gebracht werden, in den vorbereiteten Auslauf, im Garten. Die Herrin des Hauses musste am Sonntag nach Deutschland – und ihr Mann, wurde über alles orientiert.
Vera kam wie besprochen. Wir informierten den Pflegeplatz noch telefonisch vor Vera's Eintreffen – doch leider schien der Mann von nichts zu wissen. Erst recht war sein Erstaunen, als Vera mit drei Junghunden von 10 Monaten – von ca. 15 – 20 kg Gewicht – vor der Türe stand. Er ließ Vera nicht rein – nahm ihr nur die Hunde ab und schickte sie fort.
In seiner besten Annahme, wahrscheinlich überzeugt das Richtige zu tun, sperrte er die Hunde in die kleine Küche.
Was für ein Trauma!!! – die Hunde kommen zu sich – erwachen in einem noch engeren Ort – ohne irgendetwas, was sie kennen – und dann kommt noch dazu, dass ein "Mann" sie betreuen will – lieb sein will zu ihnen – das verstehen sie jedoch nicht. Sie pinkeln unter sich – entleeren sich, aus lauter Angst. Sicherlich kein Zustand, der leicht zu ertragen war. Die Hitze, weitere Hunde zu versorgen und ein solcher Zustand im Haus! Das ist wahrlich kein Zustand. Verwirrt, erschreckt, überfordert klagt er sein Leid bei einer Kontaktperson!
Kurz darauf klagt man bei mir – macht mich für die Situation verantwortlich, wirft mir vor, dass ich schuld sei...
Ich jedoch frage mich, warum würde man einen Mann in eine solche Situation hineinschubsen, wenn bewusst wäre, dass er einer solchen Situation nicht gewachsen ist?
Ich mache mir Vorwürfe! Selbstverständlich!..., dass ich nicht weiter überlegt habe, als ich dieses Angebot erhalten habe. Aber es schien mir OK – im Auslauf – da können sie sich frei bewegen und kommen nicht "so oft" in Berührung mit einem männlichen Wesen auf zwei Beinen – denn davor fürchten sie sich ja unendlich. Ich wußte natürlich auch nicht, dass die Drei, nicht nur einen Tag in der Küche gehalten werden, – sondern bis heute um 09.00 Uhr – vier Tage lang! Aus was für Gründen oder unter welcher Gemütsverfassung auch immer, dies so getan wurde, ist jetzt jedoch nicht mehr von Bedeutung.
Ich glaube wirklich, dass der Mann "sein Bestes" getan hat, dass er sich wirklich um die Hunde sorgte, und dass er es wirklich ernst gemeint hat, als er heute morgen sagte, er möchte die Drei in Karmacs besuchen. Er sagte mir auch, dass es für ihn einfach zu viel war, nicht etwa nur wegen Bundi, Caesar und Füles – die Hitze!! und die anderen 28 Hunde, die er zu versorgen hatte.
Ich habe mit Vera die Drei heute morgen geholt, nicht nur weil ich damit auch den Mann entlasten würde, aber auch weil es mir nicht egal ist unter welchen Umständen die Drei untergebracht sind! Weil es mir nicht darum geht: "Hauptsache ich bin 'die Sorgen' los". Ganz im Gegenteil – lieber eine Kraftanstrengung mehr, und die Situation zum Besten lösen.
Mit Müh und Not (und viel viel Schweiss), haben Vera und ich die Hunde aus dieser Küche gezerrt, getragen, geschubst und in meinen Wagen gehoben und sind losgefahren.
In Balatonfüred haben wir schnell angehalten, weil ich die Hundeleinen von den Halsbändern wegnehmen wollte, aus Angst sie könnten sich verhedern und Schaden anrichten. Das Bild das sich mir bot als ich die Klappe hinten aufmachte beschreibe ich nur deshalb, um den Zustand der Drei zu verdeutlichen: Bundi lag auf Caesar, Füles lag auf Bundi – und demzufolge auch auf Caesar. Das ist nicht alles – Füles hat sich in seiner Panik über Caesar entleert, ich also rein, so gut ich konnte weggeputzt, was ich konnte und weitere frische Leintücher so platziert, dass nichts mehr von den "braunen und gelben Vorgängen" sichtbar war. Aber die Hitze – der Gestank. Alle Drei taten mir so unendlich leid. Natürlich hätte man die Hunde am Vortag nicht mehr füttern sollen, aber es war ja fast schon eine Blitzaktion.
Ich will diese Bilder – vorher – während und nachher zeigen. Habe die Bilder auch mit Text versehen. Ein Therapie- und Reha-Platz vom Besten – wie wir anschließend sehen können, haben Bundi, Caesar und Füles, trotz allem, doch noch genügend Lebensfreude bewahrt. Henrietta wird mithelfen, dass aus diesen Dreien, drei ganz tolle Wegbegleiter werden. Wir werden alles daran setzen, dass sie an die für sie besten Plätze vermittelt werden.
Alles in Allem – viel Aufregung, viele Tränen, viele Missverständnisse, auch Überforderung... hoffen wir, dass jetzt alles Gut wird.
WIR BRAUCHEN IHRE HILFE – DRINGEND! Wir müssen für den Pensions-Platz bezahlen, wenn wir auch einen sehr guten Tierschutz-Preis bekommen haben, so sind dies für drei Hunde 2.000 HUF am Tag! Wir nehmen auch gerne Futterspenden, nur so können die Kosten auf diesem Niveau gehalten werden. Jeder Forint zählt. Ich danke Ihnen!!!
Aus unserem vorherigen Leben: Die Betonhölle: trotz Schlägen sind sie freundlich zu Besuchern – wie hier, als ich das Foto gemacht habe. Dies vermittelte mir wohl ein "falsches" Bild, was ihre Reaktion auf Männer angeht.
|
|
Dann... – gut gemeint – aber, der zweite Schock: Zusammengekauert, einer auf dem anderen in der Ecke der Küche. Wenn Füles gekonnt hätte, hätte er sich hinter den Radiator gequetscht. |
Nach einer entsetzlichen 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir unser Ziel: Henrietta in Karmacs – Herauszerren aus dem Kofferraum…vorsichtiges, langsames Gehen, sanftes Ziehen, freundliches Stoßen. Im Gehege: – FLUCHT UNTER DEN BAUM, in die Kühle – nur zittern, hecheln – flach hinlegen. |
Wir beträufeln alle Drei mit Wasser, versuchen Abkühlung zu schaffen. Vielleicht ??? sehe ich einen dankbaren Blick? Bundi macht uns am meisten Sorgen – atmet schwer, ist wie im Schockzustand. |
Wir lassen die Drei in Ruhe – und hoffen, dass morgen vielleicht alles besser aussieht in ihren Augen! Wir reden ausserhalb des Freilaufs – gehen langsam Richtung Ausgang, dann... Was sind das für Laute? Wir hören – ein leises Bellen, lauteres Bellen, heisseres Quitschen, verschluckte Töne, es sind "unsere" Drei! Etwas erschrocken blicken wir hinauf in den Auslauf. Was wir sehen bringt ein ganz großes Grinsen in unsere Gesichter!!! |
Rauf und runter – hin und her – zurück, wieder rauf, wieder runter – hin und her... Bundi, Caesar und Füles entdecken die Bewegungsfreiheit – Luft – Wiese – Laufen... endlich mal richtig laufen können! Die Ruten hoch – und eben so, wie es sein sollte, für drei aufgeweckte, junge Hunde! |
Es war die beste Entscheidung – es hat sich gelohnt – egal welcher Stress vorher und während und nachher entstanden ist. Jedem der hier mitbeteiligt war, dass die Reise – zumindest für den Moment – heute – am Samstag 17. Juli - hier geendet hat, dem DANKE ICH. |
Natürlich gibt es viele Schattenplätze – aber auch eine schöne Hütte – leider habe ich die nicht fotografiert! 50mx25m – Freilauf! |
|
AKTUELL: Am Dienstag, 13. Juni wurden alle drei Hunde aus ihrer Betonhölle geholt – aber es war unglaublich schwierig sie über die Schwelle zu bringen, denn die war ja bezeichnend für ihre eingeengte Freiheit. Die Hunde mussten herausgehoben, geschoben und getragen werden. Jetzt sind sie alle drei: kastriert, geimpft, gechipt und mit einem Reisepass versehen!! Nach der OP wurden sie auf einen Pflegeplatz der Nordbalaton-Hundehilfe gebracht, wo sie sich gut von der OP erholen. Nicht ganz unproblematisch waren jedoch die ersten paar Stunden am Ort: Panik, Angst... doch wie wir heute (14. Juni) hören, haben sie sich auch mit dem zweibeinigen Mann im Haus angefreundet. Wahrscheinlich fällt ihnen auf, dass seit 24 Stunden keiner mehr auf sie eingeschlagen hat... Der Vorbesitzer hat dies zur Genüge getan. Wir hoffen deshalb, dass wir auf verständnisvolle neue Besitzer stossen, wo jeder dieser äusserst lieben Tiere einen Platz mit Verständnis und auch etwas Geduld findet. Aber ich kann versprechen, dass aus allen drei Hunden – tolle Weggefährten werden.
Gestern war ich wieder einmal bei Vera unserer Katzenmutter. Neue Bilder sind unter "KATZEN" zu sehen. Natürlich galt mein Besuch bei Vera ihr, ihren neuen Katzen und Kätzchen - aber ich bin auch zu Vera gefahren, weil sie mir von drei jungen Hunden berichtet hat, die ihr ganzes bisheriges Leben (9 Monate alt, geb. 24. Septembember 2009) in einem Betonzwinger von 12x2 m, zusammen mit ihrer Mutter, gelebt haben. Ich habe diese drei wunderschönen und äußerst lieben Tiere, drei Rüden, besucht.
Sie sind in Balatonfüzfö. Sie brauchen ganz dringend Menschen, die sich mit Geduld und viel Liebe um sie kümmern. Sie sind absolut lieb. Kennen jedoch weder Leine noch Wiese! Aber wahrscheinlich kennen sie zur genüge Schläge auf Kopf und Rücken - denn sie ducken sich, sobald man den Rücken streicheln möchte. Eine Herausforderung für jeden Tierfreund. Jetzt sind sie ca. Kniehoch - werden Schäferhundgröße. Die Mutter, Bruni, werden wir am Donnerstag kastrieren lassen. Ich werde dazu gespendetes Geld verwenden.
Wir wollen alle drei Junghunde ebenfalls durchimpfen und kastrieren lassen, damit sie möglichst schnell vermittelt werden können!!! Bitte helfen Sie mit, die Tierarzt-Rechnungen zu begleichen. Auch möchten wir die drei Jungen zu Sándor in die Hundeschule und Pension schicken, um ihnen die Grundkommandos und Leinelaufen beizubringen - und damit sie endlich mal einen richtigen Auslauf erleben können. Wir danken ganz herzlich für Ihre Unterstützung.
BILD: v.l.n.r. BUNDI, CAESAR, FÜLES
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
AndreaRapolthy@ungarn-tierhilfe.eu
www.ungarn-tierhilfe.eu
0036 (06) / 30 - 412 99 13